Kinder der Konrad-Duden-Grundschule besuchten Naturkunstprojekt

Ferienprogramm führt 31 Kinder auf den Kreativhof Lehmberg

31 Kinder aus dem Offenen Ganztag der Konrad-Duden-Grundschule Wesel führt ein Ausflug zum Kreativhof Lehmberg nach Dingden. Die Kinder lernen spielerisch etwas über die heimische Flora und Fauna und legen mit Materialien aus der Natur große Bilder auf dem Hof. Das abwechslungsreiche Naturkunst-Projekt bietet viel Spiel und Spaß für die Kinder.

Silke Noltenhans, Künstlerin und Leiterin des Hofes, führt immer wieder auf dem Kreativhof Lehmberg Naturkunst-Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch. “Die Natur hat so viel zu bieten, wenn man sich bemüht richtig hinzuschauen”, so Noltenhans. Die Konrad-Duden-Grundschüler identifizieren sich spielerisch mit den Tieren der Umgebung. Als Erstes bilden sie vier Gruppen in gemischten Altersklassen: Waldmäuse, Buntspechte, Eichhörnchen und Eichelhäher müssen markierte Walnussschalen verstecken. Nach einer längeren Pause, in der es Freispiel gibt und große auf den Boden aufgezeichnete Quadrate mit Naturmaterial gefüllt werden, müssen die einzelnen Tiergruppen ihre eigenen Walnussschalen wiederfinden. Die Kinder zeigen ihr gutes Gedächtnis und finden fast alle Schalen wieder. Auch die Wildtiere müssen dies können, um den Winter zu überleben.

Während des Legens von Mustern und Formen aus Naturmaterialien wie Holz, Tannenzapfen, Steinen und Wolle, entspinnen sich regelrechte kleine Geschichten bei den einzelnen Gruppen. Sie lassen ihrer Fantasie freien Lauf. Die Kinder entwickeln erst innerhalb der Gruppe ihre eigene Geschichte und finden sich dann mit der zweiten Gruppen zusammen, um ihre Naturbilder verbinden. “Eine Gruppe erzählt von einem Mann, der über die chinesische Mauer geht und am Ende sehr erschöpft an einem Lagerfeuer unter einem Baum Rast einlegt. Darauf muss man erst kommen, wenn man nur Steine, Tannenzapfen und Stöcke zur Verfügung hat!”, so Noltenhans, die von soviel Fantasie und Kreativität begeistert ist.Naturmaterial legen

Zur Mittagszeit picknicken die Kinder im Schatten auf der Eichenallee und bekommen eine Geschichte zu den imposanten Bäumen vorgelesen, um die Besonderheiten der Eichen zu verdeutlichen.

Auch die mitgereisten Erzieherinnen Sonja Birkenmaier und Alexandra Spaltmann zeigen sich vom Programm sehr angetan und sind begeistert, wie viel die Schüler über Spinnen wissen als dieses Thema besprochen wird. Anschließend knüpfen die Kinder aus sehr dünnen glitzernden Wollfäden auf dem Gelände kleine und große Spinnennetze. Dies verlangt viel Geschicklichkeit und Absprache innerhalb der Gruppen. Nach etwa vier Stunden verabschieden sich die Kinder müde nach einem sonnigen Tag an der frischen Luft.Spinne1

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